Autor: Arzu Yilmaz

Migrantinnen in die Kommunalpolitik – RLP

Die Türkische Gemeinde in Rheinland-Pfalz e.V. veranstaltete am letzten Wochenende das 3. und 4. Modul des Projekts „Migrantinnen in die Kommunalpolitik“ (MidK). Der politische Berater Kenan Kolat, ehemaliger Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde Deutschland e.V., bereicherte die politische Bildung der Teilnehmerinnen von MidK mit seinen zwei tägigen Seminaren im Koblenzer Rathaus. Im Mittelpunkt der Module lagen die Stärkung und Festigung von Fähigkeiten und Kenntnisse der Frauen mit Migrationshintergrund. Am Samstag unterrichtete Herr Kolat im dritten Teil der Seminarreihe zum Thema „Empowerment und Rhetorik „ für ein sicheres Auftreten in der Kommunalpolitik. Am Sonntag trafen sich die Teilnehmerinnen für das vierte...

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SPD Rheinland-Pfalz zu Besuch

Auf Anfrage von Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz, kamen die Vertreter der Türkischen Gemeinde in Rheinland-Pfalz e.V. gestern in Koblenz für ein Austauschtreffen zusammen.

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Islamismus als Herausforderungen für deutsche Integrationspolitik

Die Herausforderung „Migration und Integration“ gewann mit der Zuwanderung der radikalen Islamisten nach Deutschland eine andere Dimension und erhöhte den Schwierigkeitsgrad. Die Präventionspolitik gegen die Radikalisierung des Islam baut sich seit Jahren durch verschiedene Maßnahmen auf. Dafür hat die Anzahl von Projekten, Informationsseminaren, kulturellen Initiativen und sozialen Aktivitäten für Jugendliche, welche insbesondere in Deutschland von den Regierungsstellen sowie den zivilgesellschaftlichen Akteuren organisiert werden, in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Es wurden Beratungszentren eingerichtet und die öffentlichen Angestellten, die im sozialen Bereich tätig sind, wurden ausgebildet und als Vertrauenspersonen aktiv in diesen Prozess miteinbezogen. Dabei sind die muslimischen Kinder und Jugendliche die größte Zielgruppe dieser Maßnahmen. 

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Unendliche Debatte um die „gelungene“ Integration

Zuletzt stand das Thema „Integration“ mit dem Vorfall von Mesut Özil und Ilkay Gündogan wieder im Fokus der öffentlichen Diskurse. Die zwei türkischstämmigen Fußballspieler haben durch das Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten R.T. Erdogan eine Diskussion über die Loyalität und Zugehörigkeit der Zugewanderten zur deutschen Gesellschaft ausgelöst.

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„Demokratischer Teufelskreis“

„Demokratischer Teufelskreis“ Seit der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland nimmt das Interesse der Bürger an Politik und politischen Fragen nach und nach ab. Insbesondere stellen die Wahlbeteiligung in jüngster Zeit, der Rückgang der Mitgliederzahl politischer Parteien und das Eindringen populistischer Parteien in das demokratische Leben einige der sichtbaren Dimensionen einer immer ernster werdenden, politischen Bedrohung dar. Warum sind wir denn nun mit dieser Entwicklung konfrontiert? Liegt es daran, dass sich die Bürger weniger für Politik interessieren? Weil die politischen Parteien nicht genug politische Propaganda machen? Oder liegt es daran, dass die Problemfelder der Welt unüberwindbare Dimension erreicht haben? Die...

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Religion und Ersatzreligion

Die Diskurse über die Trennung von Religion und Staat begannen in der antiken griechischen Gesellschaft. Mit der Renaissance und den Reformbewegungen in Europa entstanden die ideellen und praktischen Entwicklungen in dieser Hinsicht. Der nach der Französischen Revolution als moderner politischer Ansatz im westlichen Staatsverständnis etablierter, sogenannter Säkularismus, welcher im Türkischen in einer strengeren Form als Laizismus bekannt ist, zielt darauf ab, das menschliche Leben durch Rationalismus und Wissenschaft zu verweltlichen.

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