Die DKMS arbeitet seit 1991 daran, für Patienten weltweit den passenden Spender zu finden. Bislang haben sich bereits fast acht Millionen Stammzellspender unserem Kampf gegen den Blutkrebs angeschlossen. Doch findet immer noch jeder zehnte Blutkrebspatient allein in Deutschland keinen passenden Spender. Weltweit ist die Zahl weitaus dramatischer. Denn für eine Stammzellspende müssen die Gewebemerkmale des Spenders mit denen des Patienten zu 100 Prozent übereinstimmen. Sie können der Richtige sein und mit Ihrer Stammzellspende ein echter Lebensretter werden.

Wie Sie helfen können? Die wichtigsten Fragen und Antworten finden sie hier:

Wie kann ich mich registrieren?
Ein Set zur Registrierung können Sie ganz einfach unter www.dkms.de/spender-werden bestellen. Mit den Wattestäbchen nehmen Sie Abstriche von Ihrer Wangenschleimhaut und schicken diese samt ausgefüllter Einverständniserklärung wieder an unser Labor zurück. Nach der Registrierung speichern wir die Ergebnisse des Wangenabstrichs in der Datei und stellen diese anonym für den weltweiten Patientensuchlauf zur Verfügung. Sollten ihre Gewebemerkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen, werden Sie von der DKMS kontaktiert.

Wer darf sich bei der DKMS aufnehmen lassen?
Grundsätzlich kann jeder im Alter zwischen 17 und 55 Jahren als potenzieller Stammzellspender registriert werden. Registrierte 17-Jährige werden ab dem 18. Geburtstag für den weltweiten Suchlauf berücksichtigt. Falls Sie bereits in einer Datei erfasst sind, ist eine erneute Aufnahme nicht erforderlich. Sollten Sie unter einer chronischen Erkrankung oder einer anderen schweren Erkrankung leiden oder gelitten haben oder regelmäßig Medikamente einnehmen, halten Sie bitte Rücksprache mit der DKMS.

Wie läuft die Stammzellspende ab?
In etwa 82 Prozent der Fälle werden die Stammzellen aus der Blutbahn entnommen. Dem Spender wird über fünf Tage hinweg der Wachstumsfaktor G-CSF verabreicht. Dieses Medikament steigert die Anzahl der Stammzellen im peripheren Blut, die dann über ein spezielles Verfahren direkt aus dem Blut gewonnen werden. Die Spende dauert 4 bis 8 Stunden an ein bis zwei aufeinanderfolgenden Tagen. In etwa 18 Prozent wird die Knochenmarkentnahme angewandt. Bei dieser Methode wird dem Spender unter Vollnarkose mit einer Punktionsnadel aus dem Beckenkamm Knochenmark entnommen. Die Entnahme erfolgt in Bauchlage und dauert etwa 60 Minuten. Bei der Knochenmarkspende beschränkt sich das Risiko im Wesentlichen auf die Narkose.

 

Bildquelle: lescarnetssante.fr