Anfang September durfte ich die portugiesische Vulkaninsel, mit ihren ausgewogenen klimatischen Bedingungen, ihrer Vielfalt und abwechslungsreicher Geschichte kennenlernen.
Zuckerbarone, Sklavenhändler und Weinbauern hinterließen hier ihre Spuren. Heute lebt die Bevölkerung von Landwirtschaft, Weinhandel, Stickerei, Korbflechterei und vor allem dem Tourismus.
Durch die qualitativ hochwertige Hotellerie und der hervorragenden Infrastruktur wurde Madeira wiederholt mit dem „World Travel Award“ ausgezeichnet.
Hotels und außergewöhnliche Quintas haben mich mit ihrer himmlischen Ruhe, Aussicht aufs Meer, großen blühenden Gartenanlagen und einer Vielfalt an Wellnessangeboten überzeugt.

Die rund 110.000 Einwohner große Stadt FUNCHAL bietet einen Mix aus kolonialem Charme und modernem Lifestyle. Die bunte Markthalle, in Mitten der Stadt, fasziniert mit ihrem Reichtum aus madeirensischem Anbau. Obst, Gemüse, Blumen, Fisch oder auch Mitbringsel aus Kork, hier gibt es vieles zu entdecken!
Einen einzigartigen Flair durfte ich in der Altstadt Funchals erleben. Hier wird Geschichte real!
Viele Monumente, Häuser, Kaffees und Gartenanlagen erzählen aus früheren Zeiten und wecken Emotionen. Kreuzfahrtschiffe liegen im Hafen der Hauptstadt und am Abend verwandelt sich die quirlige Stadt in ein unterhaltsames Lichtermeer. Dann trifft man sich in den romantisch eingerichteten Restaurants und

genießt Madeirawein in Kombination zu Rumpsteak oder schwarzem Degenfisch, der sonst nur noch in Japan vorkommt. Und im Anschluss ist ein Poncha, der madeirensiche Zuckerrohrschnaps, ein Muss.

In Monte werden die weltweit einmaligen Korbschlittenfahrten angeboten, die früher Gäste aus Hotels nach Funchal brachten. Heute ist es eine der rasantesten Touristenattraktionen von Madeira.

„Natur erleben mit all seinen Sinnen“…das ist bei einer Wanderung an einer Levada, den künstlich angelegten Wasserkanälen Madeiras möglich. Hier bekommt man den Kopf frei oder genießt einfach die bezaubernden Ausblicke.

Das Betreten der Glasplattform bei „Cabo Girao“, Europas größte Steilklippe, mit 580m über dem Meeresspiegel und einer Aussicht über das Meer war für mich eines der Highlights auf Madeira und definitiv einen Ausflug wert. „Vergessen Sie NIE Ihren Fotoapparat!“

Wer helle lange Sandstrände zum Verweilen und Erholen sucht, ist auf der kleinen Nachbarinsel Porto Santo bestens aufgehoben. Hier können sie nur mal einen Tagesabstecher hin unternehmen oder mit Madeira kombinieren.

Mein Hoteltipp: Quinta Jardins do Lago

 

Bericht von Yvonne Becker

 

Bildquelle: privat