Das Kapitel Peter Bosz wurde in Dortmund zugeklappt – damit man sich aber allenorten nicht zu sehr umstellen muß, blieb man beim Vornamen des Chefübungsleiters gleich. Aus Köln holte man eine Worte nach der dortigen Demission den Österreicher Peter Stöger.
Die Geißböcke reagierten nach nur drei Punkten aus 14 Spielen und entließen den nach wie vor bei den Fans höchst beliebten Stöger. Neu an der Seitenlinie ein Mann mit Mayener und Wirgeser Wurzeln: Stefan Ruthenbeck. Mit ihm gelang einerseits das Kunststück aus einer 3:0-Führung noch eine 3:4-Niederlage hinzubekommen, aber kurz vor Weihnachten dann der lang ersehnte erste Saisonsieg gegen Wolfsburg.
Melancholische, heimatliche Gefühle sorgten für zwei der spektakulärsten Winterwechsel. Sandro Wagner verließ die TSG Hoffenheim gen Süden, in seine Heimatstadt München, aber auch Mario Gomez wollte nicht länger in Wolfsburg bleiben und wechselte nach Stuttgart, wo er beim VfB die ersten Erfolge als Profi erleben konnte.
Bleibt abzuwarten, wie sich diese beiden Wechsel auswirken. Vor allem in Hoffenheim bleibt abzuwarten, wie die Rückrunde verläuft. Wagner ist bereits weg, mit Mark Uth, einem weiteren offensivstarken Spieler verlässt im kommenden Sommer der nächste Hochkaräter den Verein und um Trainer Julian Nagelsmann ranken sich die Gerüchte, wo er im kommenden Sommer auf der Trainerbank sitzt.
Auf Schalke macht man derzeit ganz viel richtig. Der neue Trainer Tedesco erreicht die Spieler und diese gehorchen. Lob gibt es von allen Seiten. Balsam auf die blauweißen Seelen nach der verkorksten vergangenen Saison.

Entschieden ist also noch nichts. Es müsste aber ein Wunder geschehen, das Bayern nicht Meister wird und der 1.FC Köln doch noch die Klasse hält.

Bildquelle: unsplash