Die Diskurse über die Trennung von Religion und Staat begannen in der antiken griechischen Gesellschaft. Mit der Renaissance und den Reformbewegungen in Europa entstanden die ideellen und praktischen Entwicklungen in dieser Hinsicht. Der nach der Französischen Revolution als moderner politischer Ansatz im westlichen Staatsverständnis etablierter, sogenannter Säkularismus, welcher im Türkischen in einer strengeren Form als Laizismus bekannt ist, zielt darauf ab, das menschliche Leben durch Rationalismus und Wissenschaft zu verweltlichen. Mit dem Säkularismus, parallel zur Industrialisierung und Modernisierung in den westlichen Gesellschaften, kam es zu einem soziologischen und politischen Wandel. Die Trennung von Religion und Staat ist zu einer unabdingbaren Voraussetzung für die demokratische Gesellschaft geworden. Religion wurde dadurch nicht nur auf der institutionellen Ebene aus staatlichen Angelegenheiten ausgeschlossen, sondern auch in private Lebensgrenzen gedrängt. Somit wurde sie in der Öffentlichkeit unsichtbar und verlor auch im sozialen Leben allmählich an Bedeutung und Einfluss.

Politikwissenschaftlich wird argumentiert, dass geistliche Symbole und Phänomene während der Säkularisierung von der Verweltlichung betroffen sind und sie definieren die neue Formation als politische Religion (Ersatzreligion)

Nach diesem Ansatz repräsentieren Begriffe wie Volk, Nation oder Staat als höchste innerweltliche Autorität die absolute Macht wie die geistliche Hierarchie in der göttlichen Religion. Bei politischen Religionen findet die Suche und das Streben nach Seelenheil innerhalb von einer weltlichen, kollektiven Ordnung statt. Der Mensch spielt auch in diesem Prozess auf der hierarchischen Ebene eine untergeordnete Rolle. Die soziale Ordnung über dem Individuum ist, wie bei geistlichen Religionen, mit heiligen Inhalten ausgestattet und der Staat symbolisiert über diese soziale Ordnung eine dogmatische Macht. Bei den mittelalterlichen Staatsreligionen verkörperte das Staatsoberhaupt das Göttliche und somit erlangte er die politische Legitimität. In dem modernen Staatsverständnis geht eine heilige Existenz durch die Konzepte wie Nation, Rasse oder Klasse hervor. Allerdings, ist im modernen Staat das Individuum von der traditionellen Religion entfremdet. Das Konzept der politischen Religion, welches hierbei beschrieben wird, nahm in den weiteren gesellschaftlichen Entwicklungsphasen eine gefährlichere Form an und brachte radikale politische Ideen hervor. Beispielsweise kann man den Kommunismus von Stalin, den Faschismus von Mussolini sowie den Nationalsozialismus von Hitler zur hier beschriebenen politischen Religion zuordnen. Die gemeinsame Gefahr all dieser Bewegungen ist, dass die Religion und Politik als zwei Konkurrenten in einem andauernden Konflikt standen. Diese Situation führte zu einer zerstörerischen Haltung gegenüber der Natur der göttlichen Religion.

Die politische islamistische Ideologie zeigt uns heute ein weiteres Beispiel dieses Konflikts. Selbst wenn der politische Islam auf den ersten Blick, nicht vergleichbar mit Kommunismus, Nationalsozialismus oder sogar Faschismus zu sein scheint, verformt die islamistische Ideologie in der Hinsicht die traditionelle islamische Religion. Auch in diesem Beispiel stehen Religion und Politik in einem Konflikt, aber Religion ist hier nicht das Ziel, sondern ein Mittel, um das Ziel zu erreichen. Die Inhalte traditioneller religiöser Konzepte werden geleert und mit neuen Bedeutungen gefüllt, so dass man dabei zerstörerisch auf das bestehende politische Establishment abzielt. Die islamistische Ideologie, welche den Eingriff der Politik auf die religiösen Angelegenheiten als Bedrohung definiert, macht selbst Politik, um ihre ideologischen Ziele zu erreichen. Die Religion dient nun auch den Ansprüchen dieser politischen Ideologie. Das ist sowohl bei der gewaltbereiten islamistischen Ideologie als auch bei der reformistischen Ideologie des Islamismus, welche die demokratischen Strukturen der Politik verwendet, zu beobachten. Beide Arten des Islamismus kämpfen vermeintlich dafür, den traditionellen Islam zu bewahren und am Leben zu erhalten. Radikale Islamisten verwenden den, die vorislamische Ära beschreibenden, arabischen Begriff ‚cahiliye‘ aus dem Koran, um die ‚gotteslästerliche‘ Glaubenswelt außerhalb des sunnitischen Islam zu definieren. 

Als wäre das nicht genug, führen sie einen globalen Krieg

gegen ‚alle Ungläubigen‘

Wie im Nationalsozialismus oder Marxismus der Fall ist, verspricht die islamische Ideologie der Menschheit die Erlösung. Die Erlösung von Leiden und Sünden wird in diesem Sinne durch den Gebrauch von religiösen Elementen und Diskursen als Instrumente weltlicher Politik legitimiert. Insbesondere die radikale islamistische Ideologie befürwortet die Notwendigkeit des Kampfes von ‚den Guten gegen die Bösen‘, um die ‚wahre und reine muslimische Glaubensgemeinschaft‘ zu schaffen. Sie verspricht das Paradies für diejenigen, die diesen Krieg unterstützen. Die reformistischen gemäßigten Islamisten hingegen dringen direkt in das politische System ein und dienen mittels der modernen und demokratischen Elemente ihren religiös begründeten politischen Zielen. Die Institutionen des demokratischen Systems, wie Wahlen, Verfassung und Parlament, werden, um mehr Geltung in der Gesellschaft und in politischen Bereichen zu erlangen, missbraucht.

Vor allem, die sozial isolierten und spirituell orientierungslosen jungen Menschen befinden sich unter den Zielgruppen jeglicher islamistisch motivierten Gruppierungen, die den heiligen und traditionellen Islam nachahmen und ihn für ihre weltlichen Machtansprüche ausnutzen. Die Jugendlichen auf der Suche nach Identität und Gruppenzugehörigkeit sind leichter für die islamistische Ideologie zu rekrutieren als die Erwachsenen, die ihre Identität und Weltanschauung schon gefestigt haben. Es ist viel einfacher, diese jungen Menschen als Erwartungen erfüllende und gehorsame Mitglieder heranzubilden. Den angeworbenen Jugendlichen werden durch aggressive und defensive Methoden die Absolutismusansprüche des Islamismus eingebläut und eine dogmatische Haltung gegenüber Kritik beigebracht. In der islamistischen ideologischen Erziehung lässt sich die Welt nur in zwei Kategorien unterteilen: Gut-Böse oder Freund-Feind. Dass die jungen Menschen durch die radikalen Gruppierungen als Zielgruppe identifiziert werden, ist seit Jahrzehnten das Thema der politischen Extremismusforschung. Zudem ist die Präventionsarbeit in Hinsicht auf den islamistischen Radikalismus ein wichtiger Bestandteil der internationalen und nationalen politischen Strategien der letzten Jahre.

Die präventiven Maßnahmen gegen die Radikalisierung des Islam zielen auf die Verhinderung und Beseitigung des Islamismus ab. 

Dafür hat die Anzahl von Projekten, Informationsseminaren, kulturellen Initiativen und sozialen Aktivitäten für Jugendliche, welche insbesondere in Deutschland von den Regierungsstellen sowie den zivilgesellschaftlichen Akteuren organisiert werden, in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Es wurden Beratungszentren eingerichtet und die öffentlichen Angestellten, die im sozialen Bereich tätig sind, wurden ausgebildet und als Vertrauenspersonen aktiv in diesen Prozess miteinbezogen. Darüber hinaus wird es gewünscht und angestrebt, dass auch die traditionellen Muslime die Präventionsmaßnahmen unterstützen. Es erweist sich für notwendig, diejenigen, die den Islam nicht als einen kulturellen Bestandteil und Lebensstil wahrnehmen, sondern als eine Form politischer Ideologie für eine kriegsgesinnte Mentalität ausbeuten, von der wahren traditionellen islamischen Gesellschaft zu trennen.


Din ve Siyasal Din

Din ve devlet işlerinin birbirinden ayrılmasıyla ilgili söylemler ilk olarak antik Yunan toplumunda başlamış, Avrupa’da meydana gelen Rönesans ve Reform hareketleri ile de bu konuda fikri ve fiili gelişmeler ortaya çıkmıştır. Türkçe’de daha katı şekliyle laisizm olarak bilinen, ancak batıda sekülerizm olarak adlandırılan, Fransız Devrimi’nden sonra modern devlet anlayışına yerleşmiş bu akım insan yaşamını akılcılık ve pozitif bilim sayesinde dünyevileştirmeyi amaçlamıştır. Sekülerizmle birlikte batı toplumlarında sanayileşme ve modernleşmeye paralel olarak sosyolojik ve politik açıdan toplumsal bir değişim meydana gelmiştir. Din ve devlet işlerinin birbirinden ayrılması demokratik toplumun vazgeçilmez bir koşulu olmuştur. Din sadece kurumsal olarak devlet işlerinin dışında bırakılmamış, bunu yansıra özel hayat sınırları içine itilmiştir. Böylece kamusal alanda görünmez olup, sosyal yaşamda da gün geçtikçe anlamını ve etkisini yitirmeye başlamıştır. 

Siyaset bilimciler dini sembollerin ve olguların da sekülerleşme sürecinde dünyevileşmeye maruz kaldığını savunmakta ve yeni oluşumu siyasal din (yedek din, Alm. Ersatzreligion) olarak nitelendirmektedir. Bu yaklaşıma göre aynı tanrısal dini hiyerarşideki gibi halk, ulus veya devlet gibi kavramlar en üst otorite olarak dünyevi mutlak gücü temsil etmektedir. Tanrısal dinlerin aksine siyasal dinde arayış yeryüzündeki kolektif düzenin içinde vuku bulmaktadır. İnsan bu düzende de alt seviyede, ikincil bir rol oynamaktadır. Bireyin üzerindeki toplumsal düzen tanrısal dindeki gibi kutsal içeriklerle donatılmış, onun üzerinde de devlet olgusu dogmatik bir gücü sembol etmektedir. Ortaçağ’daki devlet dinlerinde Tanrı siyasi yönetimin başındaki kişide vücut bulmuştur ve siyasi meşruluk kazanmıştır. Modern devlet anlayışında ise ulus, ırk veya sınıf kutsal mevcudiyeti oluşturmaktadır. Ancak modern devlette birey geleneksel din kavramından git gide uzaklaşmıştır. Buradaki yaklaşımda tarif edilen siyasal din konsepti ilerleyen dönemlerde daha da tehlikeli bir şekil alıp, radikal siyasi düşünceleri ortaya çıkarmıştır. Stalin’in komünizmi, Mussolini’nin faşizmi veyahut Hitlerin nasyonal sosyalizmi bu yaklaşımda tabir edilen siyasal dinlere (Ersatzreligion) örnek gösterilebilir. Bütün bu akımlardaki din ve devlet ilişkilerindeki ortak tehlike, din ve siyasetin iki rakip olup, sürekli bir çatışma içinde bulunmasıdır. Bu da tanrısal dinin doğasını bozmaya ve onu rakip olarak tahrip etmeye yönelik bir duruş ortaya çıkarmaktadır.

Günümüzdeki siyasal İslamcı ideoloji bize bu ikili çatışmanın başka bir örneğini göstermektedir. Her ne kadar ilk bakışta komünizm, nasyonal sosyalizm veya faşizmle direkt bağdaştırılamıyor gibi görünse dahi, İslamcı ideoloji de geleneksel anlamdaki din olgusunu deforme eder. Aynı şekilde bu örnekte de din ve siyaset çatışma içindedir, ancak din burada hedef değil amaca ulaşmak için araçtır. Geleneksel dini kavramların içerikleri boşaltılıp, içine yeni anlamlar yükleyip, var olan siyasi yapıyı tahrip etmeyi hedefler. Siyasetin din işlerine karışmasını tehdit olarak nitelendiren İslamcı düşünce, amacına ulaşmak için kendisi siyaset yapar. Din artık o siyasi ideolojinin hedefine hizmet etmektedir. Bu durum hem şiddete meyilli radikal İslamcı akımda, hem de demokratik yapıları kullanan reformist İslamcı hareketlerde aynıdır. Her iki türü de özünde, geleneksel İslam’ı el üstünde tutmak ve yaşatmak için savaştıklarını öne sürüyor. Radikaller bugün Kuran’da İslam öncesi dönemi tanımlayan, Arapça kökenli ‚cahiliye‘ kelimesini alıp, Sünni İslam dışında kalan ‚kafirlerin‘ inanç dünyasını tanımlamakta kullanıyor. Tıpkı nasyonal sosyalizmde veya marksizm de olduğu gibi İslamcı ideoloji de insanlığa ‚kurtuluş‘ vaat ediyor. Acılardan ve günahlardan kurtuluş bu bağlamda dini element ve söylemlerin dünyevi siyasete alet edilmesiyle meşrulaştırılıyor. Özellikle radikal İslamcı ideoloji ‚gerçek ve saf‘ bir Müslüman inanç toplumu oluşturmak için ‚iyilerin kötülere‘ karşı savaşması gerektiğini savunuyor ve bu savaşı destekleyenlere cennet vaat ediyor. Reformist ılımlı İslamcılar ise doğrudan siyasi sistemin içine sızarak modern ve demokratik elementlerle din bazlı siyasi hedeflerine hizmet ediyor. Seçim, anayasa ve parlamento gibi demokratik sistemin kurumlarını, toplumda ve siyasi alanlarda geçerlilik elde etmek için bu gruplar tarafından alet ediliyor.

Gerçek kutsal İslam dininin taklitçilerinin ve ondan dünyadaki güç hedefi için istifade eden her türlü İslamcı grupların örgütlenme açısından hedefinde, özellikle ruhsal durumu karışık ve arayış içinde olan gençleri görmek mümkün. Bu çocukları, ihtiyaç duydukları kimlik ve aidiyet olguları ile İslamcı davanın içine çekmek ve onlardan itaatkâr ve beklentileri yerine getiren üyeler yetiştirmek, kimliği ve dünya görüşü oturmuş yetişkinlere göre daha kolay. Bu gençlere, saldırgan ve savunmacı yöntemlerle mutlakiyet talebi benimsetilip, eleştiriler karsısında dogmatik duruş öğretiliyor. İslamcı ideolojik eğitimde yeryüzü sadece iki kategoriye ayrılıyor: iyi-kötü veyahut dost-düşman. Genç insanların siyasal İslamcı gruplar tarafından hedef kitle olarak benimsenmesi on yıllardır siyasal radikallik araştırmalarının konusu ve buna yönelik tedbir ve önleme çalışmaları son yıllarda uluslararası ve ulusal siyaset stratejilerinde önemli bir yere sahip.

Siyasal İslamcı ideolojiye karşı uygulanan caydırma-önleme çalışmalarının amacı radikalleşme sürecini engelleme ve yok etmektir. Bu amaca ulaşabilmek için, özellikle Almanya’da, devlet kurumları ve sivil toplum kuruluşları tarafından düzenlenen projelerin, bilgilendirme seminerlerinin, kültür inisiyatiflerinin ve gençlere yönelik sosyal faaliyetlerin sayısı geçtiğimiz son yıllarda epeyce artırıldı. Danışma merkezleri kurulup, sosyal alanda çalışan kamu mensupları bu konuda eğitilerek güvenilir kişiler olarak daha aktif şekilde sürece dahil edildi. Bunu dışında umut edilen ve hedeflenense, geleneksel Müslümanların da bu sürece dahil olmasıdır. İslam’ı kültür öğesi ve yaşam biçimi olarak değil de, siyasi ideolojinin malzemesi olarak değerlendiren, savaş düşkünü zihniyeti gerçek İslam toplumundan ayrıştırmak gerekmektedir.

 

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