F/B/G regt die Fortführung der Akzentbeleuchtung an – Antworten auf Anfrage im Stadtrat

Die architektonischen Schönheiten der Stadt Koblenz sollten durch Akzentbeleuchtung in ein besseres Licht gerückt werden. Diese Idee hatte seinerzeit Ratsmitglied Rolf Jahner für die F/B/G zusammen mit der SPD in den Stadtrat gebracht.
Der aus dem Antrag entstandene „Masterplan Licht“ wurde 2006 beschlossen und sieht verbindliche Regelungen bei der Installation von Beleuchtungen vor.

Bis 2011 hatte die Koblenz-Touristik federführend zahlreiche Vorschläge für eine Akzentbeleuchtung umgesetzt,
und im Zuge der Haushaltskonsolidierung wurde diese Aufgabe an den Eigenbetrieb 70 übertragen.
Auf Anfrage der F/B/G-Fraktion antwortete die Verwaltung nun im Stadtrat, dass eine Fortführung zunächst nicht vorgesehen ist.

„Die Verwaltung tappt beim – Masterplan Licht-  im Dunkeln“,
resümieren die Ratsmitglieder Christian Altmaier und Walter Baum für die F/B/G.
„Wir hätten uns gewünscht, dass mit unserer Initiative auf Fortführung bei der Stadt ein Licht aufgeht.“

Konkret hatten die beiden Ratsmitglieder angeregt,
dass die Balduinbrücke auf der Lützeler Seite beleuchtet wird.
„Jedoch nicht nur die Bögen am Moselufer, sondern auch die Unterseite der Brücke, über dem Schüllerplatz, sollte mittels Leuchten akzentuiert werden. Dies dient dann auch der Verkehrssicherheit“, so Altmaier.
Zudem sollte das neue Kunstwerk des Aktionskünstlers Hendrik Beikirch eine Beleuchtung erhalten.

Licht dient auch dazu, dass Angsträume beseitigt werden.
Die Verwaltung führte aus, dass verschiedene Bereiche über die „Initiative Sicherheit in unserer Stadt“ per besserer Beleuchtung ausgeräumt worden sind.
Etwa die Unterführung am Saarkreisel, das Spielhaus in der Kastorstraße, oder in der Beatusstraße, Höhe des Hauptfriedhofes.

Auf Vorschläge der F/B/G geht die Verwaltung in ihrer Antwort ein und informiert, dass die Stadtmarketing GmbH derzeit an einer Illuminationskonzeption arbeitet, die unter dem Arbeitstitel „Winterlicht“ präsentiert werden wird.

Dem Kulturbau könnte in den Abendstunden ein Licht aufgehen.
Denn bereits bei der Planung sind im Innern Sonderbeleuchtungskörper installiert worden, die den Effekt der weißen Gebäudehülle bei Dunkelheit umgekehrt verstärken soll.
„Allerdings wird diese Sonderbeleuchtung derzeit nicht genutzt“, beklagen die Kulturausschussmitglieder Altmaier und Baum. Denn gerade in der Bibliothek finden sich Kugelleuchten, ferner gibt es entlang der Fassade weiter Leuchtelemente.
„Laut Antwort der Verwaltung können diese über einen separaten Stromkreis angesteuert werden,
nur leider werden die Lichtszenarien nicht genutzt.“
Deshalb wollen Altmaier und Baum nun beim Stadtvorstand anfragen, ob zukünftig die Beleuchtung eingeschaltet werden kann, um den Kulturbau auch strahlen zu lassen.

 

Bildquelle: Mike Schäfer